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DAB bank Vorsteuerverlust


26.03.2002
Ad hoc

Die DAB bank AG (WKN 507230), München, erzielte 2001 einen Vorsteuerverlust von 229,25 Millionen Euro, nachdem sie im vergangenen Jahr noch einen Vorsteuerverlust von 64,41 Millionen Euro erzielt hatte (pro forma). Neben den schwachen Börsenmärkten ist das Ergebnis zu mehr als 70% durch nicht operative Positionen beeinflußt , darunter eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Firmenwert von Selftrade in Höhe von 100 Millionen Euro, welche in Zukunft den planmäßigen jährlichen Goodwill um sieben Millionen Euro senken wird. Weitere nicht operative Positionen waren der planmäßige Goodwill für Selftrade von 18,8 Millionen Euro, die Integrationskosten von 31 Millionen Euro, die Abschreibung von Business Channel GmbH über 6,8 Millionen Euro und IT Restrukturierungskosten von 6,7 Millionen Euro. Der Vorsteuerverlust vor der außerplanmäßigen Abschreibung von Selftrade belief sich auf 129,25 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf -2,89 Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf -1,09 Euro.

2001 erzielte die DAB bank Erlöse in Höhe von 176,47 Millionen Euro (2000 pro forma: 233,53 Millionen Euro), darin enthalten sind 114,56 Millionen Euro Provisionserträge (2000 pro forma: 173,52 Millionen Euro), Zinsüberschüsse in Höhe von 45,31 Millionen Euro (2000 pro forma: 51,63 Millionen Euro) sowie sonstige Einkünfte von 16,60 Millionen Euro (2000 pro forma: 8,38 Millionen Euro). Die Gesamtkosten konnten im Jahresvergleich um 3,71% auf 286,90 Millionen gesenkt werden (2000 pro forma: 297,94 Millionen Euro).

Die durchgeführten Kostensenkungs- und Erlösverbesserungsmaßnahmen zeigten im 4. Quartal 2001 ihre Wirkung. Die DAB bank konnte ihren Vorsteuerverlust vor der außerplanmäßigen Abschreibung für Selftrade im Vergleich zum 3. Quartal 2001 um 48% auf 19,61 Millionen Euro verbessern. Die Erlöse stiegen im Quartalsvergleich um 61% auf 49,35 Millionen Euro.


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